Ofenkäse
nach Quäse-Art

Was ist Ofenkäse?

Als Ofenkäse bezeichnet man einen ganzen Käselaib, der im Backofen gebacken wird. Klassischerweise wird er mit Brot, Baguette oder Kartoffeln serviert.

Wie Ofenkäse schmeckt? Von cremig-mild über fein-würzig oder kräftig aromatisch. Je nach euren persönlichen Vorlieben und dem Rezept. Und natürlich Käsesorte. Hier gibt es nämlich große Unterschiede!

Für das käsige Ofengericht sollte ein Weichkäse verwendet werden. Andere Käsesorten schmelzen zu schnell, im Ganzen oder backen zu ungleichmäßig. Sehr beliebt ist beispielsweise Camembert.

Heutzutage gibt es viele abgewandelte Ofenkäse Rezepte. Gute Ideen und Inspiration sind schnell im Internet gefunden. Egal ob mit Tomaten, Eiern oder Chili: hier kommt jeder auf den Geschmack!

Der Ofen-Schmaus ist schnell zubereitet. Im vorgeheizten Ofen braucht das Gericht etwa nur 20 Minuten. Für das Grundrezept benötigt ihr nur wenige Zutaten und keine großartige Koch-Erfahrung. Jeder kann mit einem geeigneten Käse und einem Backofen Ofenkäse machen.

Gemeinsam mit Freunden einen Ofenkäse zu essen ist sehr gesellig. Und natürlich lecker! Aber genauso gut kann das Gericht in kleiner Runde verputzt werden. Wer sagt denn, dass man nicht etwa zu zweit oder auch alleine den Käse-Klassiker aus dem Backofen essen kann?

Ofenkäse als Alternative zu Fondue: Wo ist der Unterschied?

Fondue: Für viele eins der Highlights an kalten Tagen. Andere können die Begeisterung nicht teilen. Das Käsegemisch ist einfach nicht jedermanns Fall.

Eine super Alternative zum Fondue: Ofenkäse! Die Zubereitung ist ähnlich: Der Käse wird erhitzt, um eine geschmolzene Masse zu erhalten. Diese wird mit Beilagen verspeist. Aber worin unterscheiden sich Ofenkäse und Fondue?

Das Typische an Ofenkäse: Die Konsistenz. Außen knusprig und innen cremig. Beim Servieren wird die Oberfläche des Ofenkäses angeschnitten oder abgenommen. So kommt der geschmolzene Innenteil zum Vorschein. Der Käse kann nun portionsweise auf Tellern serviert werden oder direkt gedippt werden.

Fondue: Ein leckeres und äußerst geselliges Gericht aus den Westalpen. Hierbei wird eine geschmolzene Käsemasse mit Brot verspeist. Traditionelles Fondue ist die Zusammensetzung von Käse, Weißwein, Kirschwasser und Stärke. Alles wird zusammen vermengt und in einem Fondue-Topf bei konstanter Temperatur erhitzt. Je nach Rezept werden noch Gewürze ergänzt. Mit Fondue-Gabeln werden Brotstücke in die cremige Masse getaucht und gegessen. Dieses Gericht eignet sich nicht zum alleine essen. Üblicherweise wird es für besondere Anlässe, wie Silvester oder Weihnachten zubereitet und in netter Runde verspeist.

Der größte Unterschied beider Gerichte: Der Geschmack. Während Ofenkäse immer der reine Käse plus weitere Zutaten und Gewürzen ist, benötigt das klassische Rezept für Fondue schon viel mehr. Klar, Fondue schmeckt nach Käse, aber nicht ausschließlich.

Durch die Zugabe von Wein und Kirschwasser entstehen ganz andere Aromen. Ofenkäse ist vorrangig erst einmal ein Weichkäse aus dem Backofen. Das Innere des Ofen-Gerichts bleibt unberührt. So steht immer der Geschmack des gebackenen Käses im Vordergrund. Je nach Rezept natürlich.

Wie lässt sich Ofenkäse zubereiten?

Richtiger Ofenkäse wird natürlich — ganz klar — im Backofen zubereitet. Hierzu legt ihr einen geeigneten Weichkäse zuerst in ein Förmchen. Das kann aus Steingut, Keramik oder auch Metall sein. Die Hauptsache ist, dass es ofenbeständig und dicht ist.

Damit der Käse im Ofen knackig braun wird, wendet ihr ihn einmal kurz in Öl. Alles was danach folgt, ist komplett der Fantasie überlassen. Ihr mögt Knoblauch? Ein paar Zehen verleihen dem Käse ein tolles Aroma. Rosmarin oder Curry passen auch gut, je nach Käsesorte.  

Habt ihr schon mal Ofenkäse im Brot gebacken? Diese relativ neue Art der Zubereitung ist super praktisch, weil die „Form" direkt mitgegessen werden kann. Einfach ein rundes Brot aushöhlen und mit Öl beträufeln. Die Brotränder etwas einschneiden und nach Belieben würzen. Mit eingesetztem Käse wird das Ganze auf einem ausgelegten Backblech gegart. Bon Appétit!

Ofenkäse mit Quäse und Brot

Tipp: Wenn ihr einen leckeren Käse gekauft habt, der ein schönes Aroma hat: verzichtet auf viele Gewürze. Das könnte mehr schaden als nützen. Ein schön gereifter Camembert zum Beispiel ist mit einem Hauch Olivenöl und etwas Thymian perfekt! Nach dem Backen könnt ihr ja immer noch nach Herzenslust würzen.

Welche Beilagen passen zu Ofenkäse?

Zu Käse aus dem Ofen passen viele Beilagen. Kohlenhydrathaltige Lebensmittel eignen sich perfekt dazu und sättigen nachhaltig. Ganz klassisch: verschiedene Brotsorten. Auch Kartoffeln werden häufig dazu kombiniert.

Für den herzhaften Genuss empfiehlt sich, Schinken oder Speck zum Käse zu servieren. Dadurch bekommt euer Käsegericht einen rustikalen Touch. Pilze machen sich auch sehr gut als Beilage. Vor allem gebraten ergänzen sie das Gericht ideal.

Um der Schwere des Gerichtes etwas entgegen zu setzen, eignet sich ein grüner Salat. Dazu eine leichte Vinaigrette als Dressing — perfekt! Die Säure passt sehr gut zu dem leckeren Käse.

Je nach Ofenkäse Rezept könnte eine süße Komponente eurem Essen den richtigen Pfiff geben. Preiselbeeren sind ideal hierzu.

Wem das zu langweilig ist, der kann ein wenig experimentieren. Fragt euch z. B. was ihr gerne in einem Auflauf esst. Dieser wird ja durch eine leckere Käseschicht bedeckt. Alles was darunter brutzelt, könnte eine gute Beilage abgeben, Brokkoli beispielsweise.

Unser Rezept: Ofen-Quäse mit Pak Choi und Wildkräutersalat

Ofenkäse mal anders: Wir zeigen euch, wie ihr mit Quäse eine köstlich-leichte Variante des Backofen-Klassikers zaubert – Ofenquäse. Ganz einfach und lecker. Und das Beste: Der Ofen-Schmaus ist in nur 10 Minuten gar!

In unserem Rezept servieren wir den Ofen-Quäse als Lowcarb-Variante mit Pak Choi und Wildkräutersalat. Ihr könnt die Zutaten aber auch ganz nach euren eigenen Wünschen zusammenstellen.

Ofenkäse mit Quäse, Pak Choi und Wildkräutersalat

Kategorie: Ernährung

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